Veröffentlichungen ForumKR

Die enthemmte Mitte

Am 15. Juni 2016 ist die neue “Mitte Studie” der Universität Leipzig erschienen: Oliver Decker, Johannes Kiess, Elmar Brähler (2016): Die enthemmte Mitte. Autoritäre und rechtsextreme Einstellung in Deutschland, Psychosozial-Verlag: Gießen.

In dem Band finden sich neben den aktuellen Ergebnissen zur rechten Einstellungsmustern in der deutschen Bevölkerung auch fünf Beiträge zum Stand der Zivilgesellschaft, darunter ein Artikel des FKR .: Weiterlesen

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Weiterdenken-Publikation "Wer schützt die Verfassung?" mit FKR-Beiträgen erschienen

Wer schützt die Verfassung?Unter dem Titel “Wer schützt die Verfassung? Kritik zu den Verfassungsschutzbehörden und Perspektiven jenseits der Ämter” ist jetzt der erweiterte Tagungsband zur gleichnamigen Veranstaltung am 1. Februar 2013 in Dresden erschienen. In dem von Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen und dem Kulturbüro Sachsen herausgegeben Band finden sich 18 Beiträge zur Frage, wovor die Verfassung geschützt werden muss und wer sie wie am besten schützen kann. Thema und aktueller Anlass der Tagung war nicht zuletzt die Aufdeckung der zehnjährigen Mord- und Verbrechensserie der neonazistischen Terror-Gruppe NSU und das damit in Zusammenhang stehende (Nicht-)Agieren der Verfassungsschutzämter und anderer Sicherheitsbehörden. .: Weiterlesen

„Banaler“ Rassismus und die Angst vor sozialer Deklassierung

Die Auseinandersetzungen um die dezentrale Asylunterbringung in Leipzig

Die Debatte um die Situation der Asylsuchenden in Leipzig ist nicht neu. Bereits 2010 sollten aufgrund der katastrophalen Zustände die Bewohner_innen zweier „zentraler Sammelunterkünfte“ andernorts einquartiert werden. .: Weiterlesen

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Neuerscheinung: Ordnung.Macht.Extremismus. Effekte und Alternativen des Extremismusmodells

Titel Ordnung.Macht.ExtremismusDer auf der gleichnamigen Tagung im November 2009 beruhende Sammelband “Ordnung. Macht. Extremismus” des Forum für kritische Rechtsextremismusforschung ist am 6. Juli 2011 im VS Verlag erschienen. 

FKR (Hrsg.): Ordnung. Macht. Extremismus. Effekte und Alternativen des Extremismus-Modells. VS Verlag, 6. Juli 2011. ca. 380 Seiten. Broschur. EUR 29,95 ISBN 978-3-531-17998-8 (Buchankündigung als PDF)

Bestimmte Formen politischer Devianz werden regelmäßig für „extremistisch“ erklärt. Was damit gemeint ist, scheint intuitiv einleuchtend und wird in der „Extremismustheorie“ auch wissenschaftlich bestimmt. Verschiedene Kritiken an dieser Konzeption zeigen jedoch, dass das Extremismusmodell erhebliche analytische Schwächen aufweist und zugleich politisch folgenreich ist. Es suggeriert klare Grenzen einer demokratischen „Mitte“, wobei diese Grenzziehungen inhaltlich schwach bestimmt und der politischen Auseinandersetzung entzogen sind. Trotz dieser Mängel ist die Rede vom politischen Extremismus allgegenwärtig und bestimmt wissenschaftliches, wie auch staatliches und zivilgesellschaftliches Handeln.
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Neuerscheinung: Ordnung und Unordnung (in) der Demokratie

Titelbild: Unordnung in der DemokratieDas Forum für kritische Rechtsextremismusforschung hat zusammen mit dem Bildungswerk Weiterdenken - Heinrich Böll Stiftung Sachsen und dem Kulturbüro Sachsen e.V. die Dokumentation “Ordnung und Unordnung (in) der Demokratie” herausgegeben. Der Band dokumentiert und erweitert die Diskussionenen, die bei der gleichnamigen Tagung Ende Januar 2011 geführt wurden. .: Weiterlesen

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"Vielfalt im Blick" – Ein Handlungskonzept für Vielfalt und Demokratie in Leipzig

Vielfalt im Blick - TitelbildDie Projektgruppe „ViB“, bestehend aus Vertreter_innen des RAA Leipzig e.V. und Engagierte Wissenschaft e.V., hat im Zeitraum März 2009 bis Februar 2010 ein Handlungskonzept zur Stärkung der demokratischen Kultur in Leipzig entwickelt. Das Konzept mit dem Titel „Vielfalt im Blick“ ist entstanden im Rahmen des Lokalen Aktionsplans (LAP) Leipzig. Als Grundlage für die Handlungsempfehlungen wurden aktuelle Studien und Publikationen zu den Themen Diskriminierung, Ideologien der Ungleichwertigkeit und Neonazismus mit dem Blick auf Leipzig ausgewertet. Darüber hinaus wurden zahlreiche Interviews mit Vertreter_innen der Zivilgesellschaft (von Bürgerinitiativen bis hin zu Beratungsstellen) sowie der städtischen Verwaltung geführt. .: Weiterlesen

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In der Extremismus-Falle

Zur Skandalisierung der Veranstaltung zum „65. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus am 8. Mai“ auf dem Lindenauer Markt

Das Forum für kritische Rechtsextremismusforschung bemängelt die Darstellung und Skandalisierung der in Leipzig geplanten Protestaktion zum „65. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus am 8. Mai“ durch die Leipziger Volkszeitung.

Gedenken ohne Geschichte, Demokratie ohne politische Auseinandersetzung - irritierende Forderungen finden sich in der Leipziger Volkszeitung vom 6. Mai. Die AutorInnen nutzen den für Samstag geplanten Protesttag gegen das NPD-Zentrum in der Odermannstraße anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus zur Skandalisierung und entdecken Bürgermeister Jung „in der Anitfa-Falle“. Diese Skandalisierung, die Kritik und Forderungen anlässlich der Protest-Aktion zeugen von einem fatalen Geschichtsverständnis und sind ein weiterer Beleg für die problematische Wirkung der Extremismus-Formel. Denn das Beispiel zeigt: der Extremismus-Begriff beschränkt das Demokratieverständnis auf formale Parolen, produziert Geschichtsvergessenheit und lenkt die Aufmerksamkeit vom eigentlichen Thema der Aktion ab. .: Weiterlesen

Publikation "Gibt es Extremismus?" von Weiterdenken e.V. veröffentlicht

Titel: Gibt es Extremismus?Am 29. Januar 2010 veranstaltete Weiterdenken in Kooperation mit dem Kulturbüro Sachsen e.V., dem Forum Kritische Rechtsextremismusforschung und dem Studierendenrat der TU Dresden die Tagung «Gibt es Extremismus? Extremismusansatz und Extremismusbegriff in der Auseinandersetzung mit Neonazismus und (anti-)demokratischen Einstellungen». Auf der Webseite des Bildungswerk Weiterdenken steht nun die Dokumentation zur Veranstaltung als PDF zum Download zur Verfügung.

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Umkämpfte Grenzen: Wir und die Anderen

in Beitrag von Anne Dölemeyer, Forum für Kritische Rechtsextremismusforschung, im Powision-Magazin Vol. 6 “Räume und Grenzen”

Im Film Panic in the Streets aus dem Jahr 1950 wird ein osteuropäischer illegaler Einwanderer im New Orleans jener Zeit Opfer eines skrupellosen Mordes. Ein junger Arzt im Dienst des National Health Service, der vom obduzierenden Pathologen hinzugezogen wird, erkennt sofort die von dem Mordopfer ausgehende Gefahr: der Tote trägt den Erreger der Lungenpest in sich und wäre so oder so in wenigen Tagen gestorben. .: Weiterlesen

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