Dezember 2016

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Liebe Leserinnen und Leser,

Welche Privilegien werden uns aufgrund unserer Herkunft, Geschlecht, Religion, Erziehung, Klasse, Nationalität, Familienerziehung usw. gewährt? Wer ist vom aktiven Lebens- und Entscheidungsprozess in der deutschen Gesellschaft ausgegrenzt und was fühlen diese Menschen? Diese Fragen nach Privilegien und unsichtbarer Diskriminierung geht der Workshop von der Autodidaktischen Initiative am 14.12. nach. Dieses Thema verliert leider nicht an Aktualität und wird dennoch viel zu selten diskutiert. Im Gegensatz dazu wird "Legida" am 05.12. wieder versuchen lautstark ihre Priviligien und Ansprüche zu proklamieren. Über den Gegenprotest könnt ihr euch bei einem Kneipenabend am 02.12. im HanDstand und moral informieren.

viel Vergnügen bei der Lektüre wünscht euch euer
EnWi-Newsletterteam

Leipzig
01.-04.12.: Seminar: "Euer Hass ist uns peinlich! Seminar zur Neuen (bürgerlichen) Rechten"
01.12.: Film und Gespräch: "Strike a Pose"
04.12.: Spaziergang zur Erforschung diskriminierender Symbole im urbanen Raum
05.12.: Aufruf zur Demonstration gegen Legida
05.12.: Film und Gespräch: Raving Iran (Reihe: Iran - The Art of Resistance)
07.12.: Europa hinter Grenzen – Serbien, Ungarn, Zaun dazwischen
08.12.: Vortrag: Probleme und Möglichkeiten subjektwissenschaftlicher Diagnostik
10.12.: Führung: "'Das Gesicht der Leipziger Rüstungsproduktion war weiblich.' Das Frauen-KZ der HASAG in Leipzig"
14.12.: Workshop “Make a step” (Spiel und Diskussion)
Rest der Welt
03./04.12.: Aktionskonferenz: "Konferenz gegen den G 20 im Juli 2017", Hamburg
03.12.: Vortrag: "Antisemitismus und Neonazismus in der DDR und die Folgen bis heute", Wurzen
14.12.: Workshop: "Werkstatt für subversive Alltagsstrategien", Berlin
16.12.: Studierendenkonferenz 2016 – Antirassismus und Antifaschismus an der Hochschule, Berlin
Neuerscheinungen
Buch (open access): Fuchs, Christian. 2016. Critical Theory of Communication: New Readings of Lukács, Adorno, Marcuse, Honneth and Habermas in the Age of the Internet
Buch: "Der Bus von Rosa Parks"
Buch: Ernest Kaltenegger, Leo Kühberger, Samuel Stuhlpfarrer (Hg.) Alle Verhältnisse umzuwerfen ... Gespräche & Interventionen zu Krise, globaler Bewegung und linker Geschichte
Dokumentarfilm: "Leipzig im Herbst"
Petition: "Allerhöchste Zeit die Universität zu entkolonialisieren!"
CfPs und Stellenausschreibungen
CfA: Konferenz: "Urban Narratives: Urban Heritage Activism"

01.12.: Film und Gespräch: "Strike a Pose"

Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Cinémathèque in der naTo, Karl-Liebknecht-Str. 46

Niederlande/Belgien 2016, engl. OF, Dok, 83 min, Regie: Ester Gould, Reijer Zwaan

1990 suchte Superstar Madonna für ihre „Blond Ambition“-Tour Performer. Aus zahllosen Bewerbern wurden die Tänzer Salim, Kevin, Carlton, José, Luis, Oliver und Gabriel ausgewählt. Die Tour wurde von einem Filmteam begleitet. Madonna inszenierte sich als Mutterfigur der Bühnenfamilie und die Tänzer fanden schnell Fans unter homosexuellen Jugendlichen, die sie als Vorbilder ansahen. Die Ikone Madonna nutzte ihre Auftritte, um sich für die schwule Befreiung und die Akzeptanz von Aids einzusetzen. Doch die Tänzer, die entscheidend zu Madonnas Glaubwürdigkeit beitrugen, lebten weiterhin kein selbstbewusst-offen schwules Leben bzw. verheimlichten ihre HIV-Infektion. Gabriel starb 1995 an Aids, die anderen verfolgten weiter ihre Karrieren. 25 Jahre nach der gemeinsamen Zeit treffen sich die sechs Männer, und es werden Geheimnisse gelüftet, die lange zurückgehalten wurden. Den Filmemachern gelingt es, die Geschichten der sehr unterschiedlichen Tänzer zu erzählen, um sich zum Kern der Wahrheit vorzuarbeiten.

Auch 2016 gibt es immer noch Mythen zu den Übertragungswegen von HIV. Menschen, die sich mit dem HI-Virus infiziert haben trauen sich nicht sich zu outen, da ihre Ängste auf Ablehnung und Diskriminierung zu stoßen, durchaus real sind.

Sandra Gödicke (Sozialtherapeut*in, Sexualpädagog*in, AIDS-Hilfe Leipzig) und Peter Thürer (Sozialarbeiter der AIDS-Hilfe Leipzig e.V.) eröffnen nach dem Film die Diskussion. Themen dabei sind u.a. Safer Sex Strategien, Verantwortung beim Sex und HIV-positives Testergebnis-Was nun?
Ein Projekt im Rahmen der Hirschfeld-Tage 2016. Mitveranstalter_in: RosaLinde Leipzig e.V.
Gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration.

01.-04.12.: Seminar: "Euer Hass ist uns peinlich! Seminar zur Neuen (bürgerlichen) Rechten"

AfD, Pegida und seine Ableger „-gidas“, die Identitäre Bewegung & Co. Medial in aller Munde stehen diese Gruppen für ein neues Phänomen in Deutschland und in Europa: Die Neue Rechte. Irgendwo zwischen Neokonservatismus und Rechtsextremismus grenzt sie sich vom historischen Nationalsozialismus ab. Dabei bemüht sie sich um ein intellektuelles, moderne und populistisches Auftreten und sucht sich den Weg in die gesellschaftliche Mitte.

In dem 4-tägigen Seminar wollen wir uns der Entstehungsgeschichte und aktuellen Ereignissen der Neuen Rechten widmen und uns mit Menschen aus politischen Gegenbewegungen treffen und diskutieren.

Was erwartet euch:

  • Möglichkeiten, etwas über die Geschichte und Hintergründe der Neuen Rechte lernen
  • Treffen mit Menschen, die sich gegen Rechtspopulismus, Rassismus und Hass(rede) engagieren
  • Zeit und Raum, sich eine eigene, reflektierte Meinung zu bilden

Ort: Leipzig (An- und Abreise ab Frankfurt/Main möglich)

Kosten: ab 30€ (inkl. Unterbringung im Mehrbettzimmer, Halbpension); gemeinsame An-/Abreise ab Frankfurt/Main ab 5€

Anmeldung: anmeldung@basa.de oder direkt online bis zum 20.11.2016

Wir freuen uns auf spannende Tage mit Euch!

Anja, Christian & Lio

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bund Deutscher Pfadfinder_innen Hochtaunus statt.

Es werden Fördermittel bei der Bundeszentrale für politische BIldung beantragt.
Kontakt Information

Name: Christian Kirschner
Telefon: 06081 . 44 96 877
Veranstaltungsort: Sleepy Lion Hostel
Straße: Jacobstraße 1
Stadt: 04105 Leipzig

Mehr Info hier.

04.12.: Spaziergang zur Erforschung diskriminierender Symbole im urbanen Raum

Termin: am 04.12 um 13:00 Uhr.
Ort: Straßenbahnhaltestelle “S-Bfh Gohlis” (Treffpunkt)

Die Autodidaktische Initiative lädt im Rahmen des adi-Projekts „Medienpädagogik und Bildung gegen Fremdenfeindlichkeit – Wie Medien- und urbane Räume lesen?“ zu einem Spaziergang zur Erforschung des Leipziger Stadtraumes ein. Er findet am 4. Dezember statt und wird durch einen der Bezirke der Stadt gemacht, der mutmaßlich zu den eher rechtsorientierten Bezirken gezählt wird.

Wir halten Ausschau nach fremdenfeindlichen Symbolen und wollen lernen, wie man diese von anderen Symbolen im Stadtraum unterscheidet. Der Spaziergang ist eine Vorbereitung für einen weiteren Workshop, bei dem wir uns mit diskriminierenden Symbolen auseinandersetzen und über mögliche Widerstandsstrategien diskutieren wollen.

Treffpunkt ist die Straßenbahnhaltestelle “S-Bfh Gohlis” (Richtung “Gohlis-Nord”). Wir starten um 13:00 Uhr von dort aus. Da wir die Zeit draußen verbringen werden, bitten wir euch, bequeme Schuhe und warme Kleidung mitzubringen.

Der Spaziergang dauert ca. 2 Stunden und findet auf Englisch statt.

05.12.: Aufruf zur Demonstration gegen Legida

Das Aktionsnetzwerk "Leipzig nimmt Platz" ruft zur Demo gegen Legida auf:
Am Montag, dem 5. Dezember, plant die nahezu gescheiterte rassistische Gruppierung „Legida“ wieder ihren Hass gegen all jene, die nicht zu ihrer vermeintlichen Volksgemeinschaft gehören, auf die Straße zu tragen. Unterstützung erhalten sie dieses Mal von einem staatlich bestellten Vermessungsingeneur aus Dresden, der bereits Fotomontagen eines geköpften Dresdener Oberbürgermeisters veröffentlichte und garantierte, dass er töten werde, wenn er mit seinen Aktionen nichts erreicht. Damit zeigen die, verharmlosend „Besorgte“ genannten, dass es ihnen nicht um die Verteidigung irgendwelcher Werte geht, sondern nur um die Verbreitung von Hass und Gewalt. Zivilisatorische Werte lehnen sie durch ihre Parolen und das Bejubeln von gewalttätigen Angriffen auf Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen, geradezu offensiv ab.

In Zeiten des Rechtsrucks in Europa und darüber hinaus wird es Zeit, dass die anständigen Menschen wach werden, ihre Stimme erheben und Taten folgen lassen. Schon einmal haben in der Geschichte dieses Landes viel zu Viele viel zu lange geschwiegen. Das Schweigen führte zur systematischen industriellen Vernichtung von Menschen, die als nicht zur Volksgemeinschaft gehörend erklärt wurden. Ein Vernichtungswahn, der nur militärisch beendet werden konnte in einem Krieg, der schließlich bis zu 80 Millionen Menschen den Tod brachte. Dies darf sich nie wiederholen. Wir alle haben die Verantwortung dafür, dass die Gedankenumtriebe von damals keine Chance in unserem Heute bekommen.

Wir rufen alle Engagierten auf, am 5. Dezember ihre Stimmen gegen die islamfeindliche und menschenverachtende Ideologie des selbsternannten „Volkes“ und gegen den Rechtsruck in unserer Stadt zu erheben. Wir müssen uns klar gegen den Fremdenhass der „besorgten Bürger“ positionieren und dürfen diesen nicht verschweigen.

Auch wenn es banal klingt, hat sich für Viele tödlich bestätigt: Wer schweigt, stimmt zu!

Schnappt euch liebe Menschen, mollig warme Handschuhe, heißen Tee und widersetzt euch der menschlichen Kälte!

Am 02.12. findet ein Kneipenabend für Interessierte statt.
Aktuelle Infos gibt es auf dem Blog des Aktionsnetzwerks.

05.12.: Film und Gespräch: Raving Iran (Reihe: Iran - The Art of Resistance)

Zeit: 19:30
Ort: Cinémathèque in der naTo Karl-Liebknecht-Str. 46
Schweiz/Iran 2016, OmU, Dok, 84 min, Regie: Susanne Regina Meures
Raven als Rebellion. Beeindruckender und einzigartiger Dokumentarfilm über die iranische Underground-Technoszene und die beiden DJs Anoosh und Arash aus Teheran, die für ihre Leidenschaft ihr Leben riskieren.
Arash und Anoosh arbeiten als DJs in Teherans Underground-Technoszene. Ohne Zukunftsaussichten und müde von dem ewigen Versteckspiel vor islamischen Sittenwächtern und der Polizei, planen sie unter lebensgefährlichen Umständen einen letzten Rave in der Wüste. Zurück in Teheran, versuchen sie ihr illegales Musikalbum unter die Leute zu bringen. Als Anoosh an einer Party verhaftet und gefoltert wird, erlischt auch der letzte Funke Hoffnung. Doch dann erreicht sie ein Anruf aus Zürich von der grössten Techno-Party der Welt. Als sie dort ihr Set spielen, fühlen sie sich zum ersten Mal wirklich frei. Die Euphorie in der Schweiz verflüchtigt sich jedoch schnell. Das Ende ihres Visums rückt näher und ihnen wird klar, dass sie eine Entscheidung treffen müssen, die ab da ihr Leben bestimmen und nicht mehr rückgängig zu machen sein wird.

Im Anschluss Gespräch mit Mitgliedern des Asylum Seekers' Movement.

Weitere Vorführungen (ohne Gespräch):
4.12., 21.30 Uhr
29.12., 22 Uhr
30.12., 20 Uhr

07.12.: Europa hinter Grenzen – Serbien, Ungarn, Zaun dazwischen

Zeit: 19:00
Ort: Pöge Haus, Hedwigstraße 20, 04315 Leipzig
Kaum zu glauben, wie ruhig es hierzulande um die sogenannte „Balkanroute“ geworden ist – vor allem wenn mensch gerade aus Belgrad, Serbien, zurückkommt. Vom sogenannten 'Flüchtlingsstrom' spricht in Deutschland fast niemand mehr, die Situation scheint sich für die europäischen Staaten entspannt zu haben.

Und doch haben sich weder die Menschen auf der Flucht auf ihrem Weg nach Europa noch die furchtbare Lage in der sie sich befinden, in Luft aufgelöst, sie sind lediglich aus dem Fokus der medialen Öffentlichkeit verschwunden.

Hinter dem hochmilitarisierten Grenzzaun zu Ungarn, an der gefühlten „Türschwelle“ zu Europa, stecken nach wie vor tausende Menschen fest. Sie warten, bedroht von Versorgungsknappheit, Kriminalität, Wind, Wetter, staatlicher Willkür und Polizeirepression - bedarfsweise in maroden Camps oder auf den Straßen von Belgrad – auf ihre Chance zur Weiterreise.

Kaum jemand will hier bleiben; dazu kommt, dass Serbien sehr begrenzte Mittel um jemandem Schutz, geschweige denn eine Perspektive zu bieten. Doch das ehemalige Transitland scheint seit dem letzten Frühjahr für viele zur Sackgasse, die Staatsgrenzen auf dem Weg in Sicherheit zu unüberwindbaren Hindernissen geworden zu sein.

Als eine lose Gruppe von Menschen, die innerhalb der letzten 3 Monate im Rahmen unterschiedlicher Strukturen in Serbien unterwegs war um Menschen auf der Flucht zu unterstützen, haben wir uns zusammengefunden und wollen von unseren Eindrücken berichten.

Erzählungen und Diskussionen sollen einen Eindruck von der Situation vor Ort geben. Wie und mit welchen Perspektiven ist solidarisches Handeln (un-)möglich? Auch wird Raum für die Reflektion Unterstützungsansätzen mit und ohne links-radikalem Anspruch sein.
Mehr Infos auf der Seite vom Pöge Haus e.V.

08.12.: Vortrag: Probleme und Möglichkeiten subjektwissenschaftlicher Diagnostik

Prof. em. Dr. Morus Markard – Probleme und Möglichkeiten subjektwissenschaftlicher Diagnostik
08.12.2016, 17.00 Uhr, Raum: HS 7

Psychologische Diagnosen gehören in sofern zum Alltag, als sich Menschen beständig ein Bild anderer Menschen machen und sie mit (Persönlichkeits-) Eigenschaften (wie „schlau“, „hinterhältig“, „zuvorkommend“) versehen bzw. nach derartigen Eigenschaften vergleichen. Das macht das Leben übersichtlicher und dient einer gewissen Komplexitätsreduktion. Psychologische Diagnostik hat zum Ziel, Diagnosen zu verwissenschaftlichen, etwa indem Testdiagnostik als „wissenschaftsgestützte Technologie“ Eigenschaftsunterschiede dingfest machen will. Die Frage ist aber, ob Verwissenschaftlichung die Präzisierung und damit Verdoppelung von Alltagszuschreibungen ist, oder ob psychologische Diagnostik derartige Zuschreibungen in ihrer Funktion zu hinterfragen hat – etwa mit den Fragen, ob Diagnosen aus dem gesellschaftlichen Kontext gelöst werden, ob aus gesellschaftlichen Beschränkungen subjektive Beschränktheiten werden oder ob mit der Feststellung von Abweichungen von einem Durchschnitt (wie übrigens auch in der Notengebung) der Gedanke menschlicher Subjektivität verfehlt wird. Im Vortrag soll der Frage nachgegangen werden, vor welchen Herausforderungen eine subjektwissenschaftliche, die gesellschaftliche Vermitteltheit und subjektive Funktionalität menschlichen Handelns berücksichtigende Diagnostik steht und welche Probleme und Möglichkeiten mit ihr verbunden sind.

Weitere Infos hier.

10.12.: Führung: "'Das Gesicht der Leipziger Rüstungsproduktion war weiblich.' Das Frauen-KZ der HASAG in Leipzig"

Schwerpunkt: Das Frauen-KZ der HASAG in Leipzig

14:00 Uhr

In Leipzig-Schönefeld hatte die Hugo-Schneider-Aktiengesellschaft (HASAG), einer der größten Rüstungsproduzenten und Profiteure des nationalsozialistischen Zwangsarbeitssystems, ihren Hauptsitz. Hier mussten ca. 16.000 Menschen, vorwiegend aus Polen und der Sowjetunion, Panzerfäuste, Munition und andere Rüstungsgüter herstellen.

Seit 2001 existiert auf dem Gelände in der Permoserstr. (heute Umweltforschungszentrum) eine Gedenkstätte mit einer Dauerausstellung zur Erinnerung an die ehemaligen Zwangsarbeiter_innen.

Der Rundgang beginnt mit einer Einführung in das Thema Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus, mit Fokus auf Leipzig und Umgebung. Es wird ein Überblick geboten über die Firmengeschichte und die NS-Verbrechen der HASAG, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Zwangsarbeiter_innen sowie über den Umgang mit NS-Zwangsarbeit nach 1945. Darüber hinaus haben einige Rundgänge wechselnde thematische Schwerpunkte. Nach einem kurzen Geländerundgang zu Spuren der HASAG gibt es noch Zeit für die Ausstellung und Gespräche.

Treffpunkt an der Gedenkstätte für Zwangsarbeit (Dauer ca. 1½ Stunden)

Permoser Str. 15 (Leipzig-Schönefeld), auf dem Gelände des heutigen Umweltforschungszentrums
Tram 3 (Permoser/Torgauer Str. Wissenschaftspark)

Mehr Info hier.

14.12.: Workshop “Make a step” (Spiel und Diskussion)

Termin: am 14.12 um 19:00 Uhr.
Ort: Pöge-Haus, Hedwigstraße 20

Die Autodidaktische Initiative (adi) und das Pöge-Haus laden im Rahmen des adi-Projekts „Medienpädagogik und Bildung gegen Fremdenfeindlichkeit – Wie Medien- und urbane Räume lesen?“ zum Workshop “Make a step” ein!

Gemeinsam mit den Trainer*innen Andrii Knyzhnyi und Nataliia Lomonosova aus Kiew nähern wir uns im Spiel und in der Diskussion den Themen Privilegien und unsichtbare Diskriminierung. Dabei versuchen wir uns ein Bild von den kontroversen Gefühlen zu machen, die im Bezug auf die Themen bei uns selbst und in der Gesellschaft bestehen.

Der Workshop besteht aus zwei Teilen: dem Spiel “Make a step” und einer sich anschließenden Diskussion. Während des Spiels erhält jede*r Teilnehmer*in eine Rolle, nach welcher er oder sie die nächste halbe Stunde handeln wird. Jede Interaktion in dieser Übung ist freiwillig: was Teilnehmende aus irgendeinem Grund als unangenehm für sich selbst empfinden, kann übersprungen werden. Dieser Teil des Workshops wird schweigend durchgeführt.

In der anschließenden Diskussion werden wir über folgende Fragen reflektieren und diskutieren:
– Welche Privilegien werden uns aufgrund unserer Herkunft, Geschlecht, Religion, Erziehung, Klasse, Nationalität, Familienerziehung usw. gewährt?
– Wer ist vom aktiven Lebens- und Entscheidungsprozess in der deutschen Gesellschaft ausgegrenzt und was fühlen diese Menschen?
– Was für die Unterstützung brauchen die Ausgegrenzten und was können die anderen beitragen um Ihnen zu helfen?
– Wie können Solidaritätsverbindungen zwischen unterdrückten Gruppen und Personen aufgebaut werden?

Alle persönlichen Geschichten, Gefühle, Gedanken, die während der Diskussion geteilt werden, bleiben in der Gruppe und sollen auch im Anschluss vertraulich behandelt werden.

Der Workshop dauert ca. 1,5 Stunden und findet auf Englisch statt.

03.12.: Vortrag: "Antisemitismus und Neonazismus in der DDR und die Folgen bis heute", Wurzen

15:00 Uhr, Wurzen, Club D5 (Domplatz)

Referent: Harry Waibel

Der Vortrag ist Teil des Aktionstags gegen Antisemitismus, der vom Ring politischer Jugend in Sachsen, vom ak shalom Westsachsen und von der Linksjugend 'Solid' Westsachsen organisiert wird.

Eine Veranstaltung von: ak shalom Westsachsen
Weitere Infos hier.

03./04.12.: Aktionskonferenz: "Konferenz gegen den G 20 im Juli 2017", Hamburg

„Am 7. und 8. Juli 2017 soll in Hamburg der G20-Gipfel stattfinden. Die Regierungschefs und –chefinnen der 19 reichsten und mächtigsten Staaten der Erde, begleitet von 6.000 Delegationsmitgliedern, umschwärmt und dauerfotografiert von erwarteten 3.000 Journalist_innen und natürlich abgeriegelt und geschützt von einer Polizei- und Geheimdienstarmee von mindestens 10.000 Einsatzkräften. All dies soll mitten in Hamburg stattfinden: in den Messehallen, im Rathaus, in der Elbphilharmonie. Weiträumige, mehrstufige Absperrungen, Ausweiskontrollen, evakuierte Wohnungen… In vielen politischen Gruppen und Spektren haben die Überlegungen, wie die notwendigen Proteste und Aktionen gegen den G20-Gipfel organisiert werden können, bereits begonnen. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Ansatzpunkte: Den einen geht es um das Recht auf Stadt, anderen um Klimapolitik, wieder anderen um Flucht und Migration oder um den Kapitalismus als Ganzes. Es gibt Ideen von einem Gegengipfel, einer Großdemonstration, von ungehorsamen Aktionen rund um den Tagungsort oder in der ganzen Stadt….“

Ganzer Aufruf und mehr Infos hier.

14.12.: Workshop: "Werkstatt für subversive Alltagsstrategien", Berlin

Zeit: 18.00 - 21.00 Uhr

Eine praktische Werkstatt zur Entwicklung von individuell anwendbaren Handlungsstrategien. Strategien des Widerstands, der Subversion, der Verweigerung.

Schon wieder muss ich ein Formular ausfüllen, soll einen Lebenslauf abgeben, meine Daten auf einer Webseite eingeben, meine Fahrkarte zeigen, einer Jobcenter-Vorladung nachkommen, … und schon wieder habe ich etwas mitgemacht oder über mich ergehen lassen, was ich eigentlich nicht wollte. Das tut weh, macht mich lustlos, gestresst, wütend. Aber wie geht es anders?

Wir haben es in unserem Alltag ständig mit diesen kleinen und größeren Zumutungen zu tun. Sie kommen daher in Form von versteckten Befehlen, direkten Aufforderungen, verinnerlichten Anforderungen, Glaubenssätzen und Gewohnheiten. Und sie setzen uns zu! Sie bringen uns meist weg von dem, wie wir leben und uns verhalten wollen. Und sie lassen uns hilflos werden, wenn wir keine Handlungsalternativen haben.

Wir wollen diese Situationen in unseren Leben aufspüren, sie uns bewusst machen und gemeinsam konkrete Handlungsmöglichkeiten erfinden die wir in unseren jeweiligen Leben anwenden können.

zum Beispiel

  • zehn Arten, ein Gespräch zu beginnen, ohne über (Lohn)Arbeit zu reden
  • Anregungen, sich dem Druck eines ‘erfolgreichen Lebenslaufs’ zu entziehen
  • Möglichkeiten, unnötiges Dateneingeben im Netz zu vermeiden
  • kreative Möglichkeiten im Umgang mit Formularen und Papierkram

und was auch immer euch so umtreibt.

Die erste Werkstatt findet statt am 14.12. 2016 von 18.00 - 21.00 im HandlungsSpielRaum Berlin, Karl-Marx-Straße 166. Ein zweites Treffen an dem wir uns über unsere Erfahrungen bei der Anwendung der neuen Strategien austauschen und weitere erfinden findet statt am 24.01.2017 von 18.00 bis 21.00.

Mehr Info beim Handlungsspielraum.

16.12.: Studierendenkonferenz 2016 – Antirassismus und Antifaschismus an der Hochschule, Berlin

2016: Die Zahl der rechten Gewalttaten ist so hoch wie nie, die AfD erreicht bei Landtagswahlen über 20 Prozent, und anstatt endlich legale Fluchtwege zu schaffen versucht die EU mit schmutzigen außenpolitischen Deals, die Grenzen für Geflüchtete weiter dicht zu machen.
Gleichzeitig gibt es eine breit getragene Bewegung zur Unterstützung der Geflüchteten sowie den Versuch, der neuen rechten Bewegung auf der Straße und in den Parlamenten entschlossen entgegen zu treten, bei dem sich gerade auch viele junge Menschen engagieren.
Die derzeitige Polarisierung stellt Linke auch an den Hochschulen vor neue Herausforderungen.
Wir möchten einen Raum bieten, um uns neuen Fragen zuzuwenden, von der Beseitigung von Fluchtursachen, über gleiche Bildungszugänge für Geflüchtete bis hin zur widersprüchlichen Geschichte der Hochschulen zwischen Emanzipation und Reaktion.
Wir wollen mit Euch, mit Studierenden, Vertreterinnen und Vertretern von Gewerkschaften, kritischen Wissenschaftler*innen und politisch Aktiven an und um die Hochschule ins Gespräch kommen, wie wir zu einer Wissenschaft, Hochschule und einer Gesellschaft ohne Rassismus und rechter Bedrohung kommen können.

Dazu seid Ihr recht herzlich eingeladen!

PROGRAMM

13.00 – 13.15 Uhr Begrüßung
Jan Korte, Stellv. Fraktionsvorsitzender DIE LINKE

13.15 – 13.30 Uhr Eröffnung
Nicole Gohlke, MdB, Hochschul- und Wissenschaftspolitische Sprecherin Fraktion DIE LINKE

13.45 – 15.15 Uhr Parallele Foren

1. Bildungszugang in Deutschland: Refugees welcome to our University?
Mohammed Jouni, Jugendliche ohne Grenzen
Dr. Rosemarie Hein, MdB, Sprecherin für allgemeine und berufliche Bildung Fraktion DIE LINKE

2. Fluchtursachen und Migration im Kapitalismus des 21. Jahrhunderts
Dr. Fabian Georgi, Migrationsforscher
Niema Movassat, MdB, Sprecher für Welternährung Fraktion DIE LINKE

3. Rechtsextremismus und die Neue Rechte heute in Deutschland
Martina Renner, MdB, Sprecherin für antifaschistische Politik der Fraktion DIE LINKE, Obfrau im NSA-Untersuchungsausschuss
Gerd Wiegel, Referent für Rechtsextremismus und Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE

4. Geschichte der Studierenden zwischen Emanzipation und Reaktion
Janis Ehling, Geschäftsführer DIE LINKE.SDS
N.N.

5. Reproduktion von Rassismus an der Hochschule und in der Wissenschaft
Emine Aslan, #campusRassismus und #aufschrei, Studentin in Mainz (angefragt)
Prof. Dr. Alex Demirovic, Professor für kritische Gesellschaftstheorie, Mitglied im Vorstand der RLS

15.45 – 16.15 Uhr Pause

16.15 – 18.15 Uhr Abschlussdiskussion

Der »Kampf gegen Rechts« in der Gesellschaft und der Hochschule
Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE
Dr. Andreas Keller, Stellv. Vorsitzender der GEW
Johanna Uekermann, Bundesvorsitzende der Jusos

Moderation Nicole Gohlke

Anwesende MdB:

Nicole Gohlke, Rosemarie Hein, Katja Kipping, Niema Movassat, Martina Renner, Jan Korte

Hier anmelden: PDF.

Dokumentarfilm: "Leipzig im Herbst"

Dokumentarisches Material der Leipziger Proteste von 1989 Gerd Kroske und Andreas Voigt filmten die Massendemonstrationen der Bevölkerung auf den Straßen Leipzigs im Oktober und November 1989. Ihr Film ist ein aufschlussreiches historisches Dokument über die letzten Wochen vor dem Fall der Mauer.

Buch, Regie: Gerd Kroske, Andreas Voigt
Kamera: Sebastian Richter
Schnitt: Manuela Bothe, Karin Schöning
Produzent: DEFA-Studio für Dokumentarfilme
Produktion: 1989
Spieldauer: 51:32
hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung und absolut Medien GmbH

Verfügbar in der Mediathek der bpb.

Buch: "Der Bus von Rosa Parks"

Autoren: Silei, Fabrizio/ Quarello, Maurizio A.C.
Seiten: 40
Preis: 1,50€
Erscheinungsdatum: 13.10.2016
Verlag und Ort: bpb, Bonn

Der Beginn eines jeden Widerstandes erfordert den Mut Einzelner: Der Bus von Rosa Parks erinnert uns daran, für das einzutreten, was unrecht erscheint; zu handeln statt geschehen zu lassen. Die Geschichte der Näherin, die die amerikanische Bürgerrechtsbewegung lostrat - in klarer Sprache und anschaulich illustriert.

Mehr Infos hier.

Petition: "Allerhöchste Zeit die Universität zu entkolonialisieren!"

Petitionen mag nicht für jede* die erste Wahl der politischen Mittel zu sein -
Text & Aufruf sind aber auch so sehr interessant und wichtig....

Allerhöchste Zeit die Universität zu entkolonialisieren! FU Berlin -Klimawandel in Afrika

[...] Die Tatsache, dass im Jahr 2016 am OSI eine vollständig weiße Vorlesungsreise stattfindet, macht ein Problem sichtbar, das nicht durch Symbolpolitik behoben werden kann. Es muss darum gehen, die Selbstverpflichtung des OSI zu überprüfen, an der Entkolonialisierung der deutschen Wissenschaften mitzuwirken, sofern eine solche Selbstverpflichtung besteht. Es ist nicht mehr länger hinnehmbar, dass eine Universität "normativ, habituell und intellektuell weiß bleibt." (2) Dazu gehört auch, dass die Lehrpläne des OSI wirklich global werden müssen, indem sie Machtgefälle in der Wissensproduktion berücksichtigen und indem sie sich kritisch mit den kolonial geprägten Vorannahmen auseinandersetzen, von denen große Teile der westlichen Forschung über nicht-westliche Regionen geprägt sind. Außerdem ist es nötig, die Beschäftigungsverhältnisse in Forschung und Lehre für Menschen aller gesellschaftlichen Gruppen zu öffnen, um die Heterogenität der Bevölkerung Deutschlands widerzuspiegeln. Wie Studierende in einer Stellungnahme gegenüber dem OSI-Direktorium im letzten Semester bereits zum Ausdruck gebracht haben, stellt auch die Juniorprofessur „Transnationale Politik des Globalen Süden“ eine Möglichkeit für das OSI dar, Schritte in die richtige Richtung zu unternehmen.
Zur Petition geht es hier lang.

Unser Aufruf, die Universität zu entkolonialisieren, hallt heute durch Universitäten auf der ganzen Welt, von Südafrika bis England. Studentische Initiativen wie „Rhodes Must Fall“ und „Why is My Curriculum White“ brachten die Debatten über die Legitimierung und Autorisierung der Wissensproduktion zurück. Die Studierenden stellen immer öfter den Zusammenhang zwischen strukturellem Rassismus und dem Wirken des Neoliberalismus an Universitäten her. Unsere Anliegen und Bemühungen sind eng mit diesen Kämpfen verbunden, wie auch mit allen vergangenen und zukünftigen Kämpfen der Studierenden der Freien Universität Berlin und anderswo...

Buch: Ernest Kaltenegger, Leo Kühberger, Samuel Stuhlpfarrer (Hg.) Alle Verhältnisse umzuwerfen ... Gespräche & Interventionen zu Krise, globaler Bewegung und linker Geschichte

Verlag: Mandelbaum Verlag (Wien)
Umfang: 272 Seiten
Preis: 19.90 €
ISBN: 978385476-653-7

Obwohl der gegenwärtige Protestzyklus zu den beeindruckendsten der Geschichte zählt, hat er nicht zu einer nachhaltigen Verschiebung der gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse geführt. Ganz im Gegenteil, emanzipative Ideen entfalten just in der fundamentalsten Krise des Kapitalismus seit 90 Jahren kaum Wirkungs­macht.
In acht Gesprächen spüren die Herausgeber aktuellen und grundsätzlichen Fragen der Linken nach: dem Umgang mit der Geschichte der ArbeiterInnenbewegung; den multiplen Krisen der Gegenwart und nicht zuletzt den wirkmächtigen Ansätzen eines nachkapitalistischen ­Gesellschaftsentwurfs. Acht weitere Beiträge ergründen die vielfältigen Potenziale künstlerischer Intervention und problematisieren strukturelle Fragen und solche der Vermittlung linker, antikapitalistischer Inhalte.

Mit Gesprächen und Beiträgen von: Karl-Heinz ­Dellwo, David Mayer & Berthold Molden, Martin Birkner, Lisa Bolyos & Fanny Müller­-Uri, Jakob ­Brossmann, Julian Bruns & Kathrin Glösel & Natascha Strobl, Tina Leisch, Silvia Federici & George ­Caffentzis, Bernadette La Hengst, George Katsiaficas, Leo Kühberger, Raul Zelik, Dominique Manotti, Lukas Oberndorfer & Franz Stephan Parteder, Samuel Stuhlpfarrer, Bini Adamczak und Ernest Kaltenegger.

Mehr Informationen auf der Verlagsseite.

Buch (open access): Fuchs, Christian. 2016. Critical Theory of Communication: New Readings of Lukács, Adorno, Marcuse, Honneth and Habermas in the Age of the Internet

Fuchs, Christian. 2016. Critical Theory of Communication: New Readings of Lukács, Adorno, Marcuse, Honneth and Habermas in the Age of the Internet. London: University of Westminster Press. ISBN 978-1-911534-04-4. Critical Digital and Social Media Studies Book Series, Volume 1.

Mehr Infos und Download hier.

This book contributes to the foundations of a critical theory of communication as shaped by the forces of digital capitalism. Christian Fuchs explores how the thought of some of the Frankfurt School’s key thinkers can be deployed for critically understanding media in the age of the Internet. Five essays that form the heart of this book review aspects of the works of Georg Lukács, Theodor W. Adorno, Herbert Marcuse, Axel Honneth and Jürgen Habermas and apply them as elements of a critical theory of communication’s foundations. The approach taken starts from Georg Lukács' "Ontology of Social Being", draws on the work of the Frankfurt School thinkers, and sets them into dialogue with the Cultural Materialism of Raymond Williams.

Critical Theory of Communication offers a vital set of new insights on how communication operates in the age of information, digital media and social media, arguing that we need to transcend the communication theory of Habermas by establishing a dialectical and cultural-materialist critical theory of communication.

Table of Contents

1. Introduction: Critical Theory of Communication: New Readings of Lukács, Adorno, Marcuse, Honneth and Habermas in the Age of the Internet
2. Georg Lukács as a Communications Scholar: Cultural and Digital Labour in the Context of Lukács’ Ontology of Social Being
3. Theodor W. Adorno and the Critical Theory of Knowledge
4. Herbert Marcuse and Social Media
5. The Internet, Social Media and Axel Honneth’s Interpretation of Georg Lukács’ Theory of Reification and Alienation
6. Beyond Habermas: Rethinking Critical Theories of Communication
7. Conclusion

CfA: Konferenz: "Urban Narratives: Urban Heritage Activism"

CALL FOR ABSTRACTS - INTERNATIONAL CONFERENCE

"Simulizi Mijini / Urban Narratives: Urban Heritage Activism"

The main focus is urban heritage, understood in the broad sense of the term - buildings, cultural practices, artistic inquiries, archives ?considered especially in postcolonial contexts. Questions of architectural preservation, 'shared' heritage and the role of institutions, and most importantly: looking at responses 'from below' (community activism) are key topics, but we encourage applicants from all disciplines to apply.

Simulizi Mijini is an exchange program organised by the Habitat Unit (TU Berlin), chair for international urbanism and design, in collaboration with Ardhi University (Dar es Salaam, Tanazania), Zentrum fuer Kunst und Urbanistik (Berlin), Nafasi Art Space (Dar). For more information see the call attached or visit www.urbannarratives.org <http://www.urbannarratives.org>

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