Vortrag

Salon Surveillance: Bilder der Überwachungskritik

07
Mi 09.2011
19:00 Uhr

Ein interaktiver Salon mit Bildern

Die Bildwelten und Symbole überwachungskritischer Bewegungen sagen viel über deren Weltsichten und zeigen zugleich Bruchlinien und Konflikte innerhalb des Protestspektrums an. Der zweite Salon dieses Jahres analysiert solche gängigen sprachlichen und vor allem visuellen Bilder aktueller Proteste (Big Brother, Panopticon, Wolfgang Schäuble & sein Fingerabdruck, Der Überwachungsstaat, Stasi 2.0 usw.), um die oft nur impliziten Annahmen über Gesellschaft und Staat, Täter und Opfer sowie die Möglichkeiten politischer Einflussnahme und die Perspektiven sozialer Veränderung zu verdeutlichen. .: Weiterlesen

Salon Surveillance: 10 Jahre 9/11 - Menschenrechte in Zeiten des Terrors

26
Do 05.2011
19:00 Uhr

Mit Dr. Rolf Gössner 
(Vizepräsident der Internationalen Liga für Menschenrechte)

Nach den Terroranschlägen in den USA vom 11.9.2001 übertrafen sich Parteien und Sicherheitspolitiker_innen gegenseitig mit Gesetzesvorschlägen, die der Sicherheit der Bürger_innen dienen sollen, aber mit Sicherheit ihre Freiheitsrechte einschränken. .: Weiterlesen

LINKS - RECHTS - MITTE. Wer ist hier extrem? FES-Tagung in Dresden

02
Mi 03.2011
17:00 Uhr

Veranstalterin: Friedrich-Ebert-Stiftung Regionalbüro Dresden
Veranstaltungsort:
Haus an der Kreuzkirche, An der Kreuzkirche 6, 01067 Dresden
Anmeldung erbeten: Formular

Sachsen hat ein Problem mit Neonazis. Eine große Vielzahl an Vereinen und Initiativen mit vielen Bürgerinnen und Bürgern setzen sich für die Stärkung der Demokratie und gegen Rassismus, Antisemitismus und Gewalt ein. Sie werden durch öffentliche Förderprogramme in ihrer Arbeit unterstützt. Dennoch geraten gerade diese engagierten Initiativen für Demokratie immer wieder in den Verdacht “linksextrem” zu sein. Aber warum? Welche Rolle spielt dabei die Extremismustheorie? Gibt es den einen Extremismus? Warum kann man links und rechts nicht gleichsetzen? Welche Alternativen bei der Betrachtung von Rechtsextremismus gibt es? Dieses Forum soll einen Beitrag sowohl zur wissenschaftlichen wie auch zur gesellschaftspolitischen Debatte leisten. .: Weiterlesen

Salon Surveillance: Kämpfe kontra Kontrolle

02
Do 12.2010
19:00 Uhr

Salon Surveillance: Kämpfe kontra KontrolleGeschichte und Perspektiven westdeutscher Überwachungskritik

Donnerstag, 02. Dezember 2010, 19 Uhr, Moritzbastei, Leipzig
mit Dominik Rigoll

Die ersten Protestgruppen, die in Westdeutschland für Datenschutz und gegen Überwachung auf die Straße gingen, waren ehemalige Bedienstete des „Dritten Reiches“. Sie hatten 1945 ihren Job verloren und setzten sich jetzt dafür ein, dass „Kenntnisse“ der Alliierten oder aus Spruchkammmerverfahren nach 1949 keine Rolle mehr spielen durften. Ihr Mobilisierungserfolg war überwältigend.

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Netzwerk gegen Islamophobie: Gründungskongress

27
Sa 11.2010
14:00 Uhr

Das Netzwerk gegen Islamophobie und Rassismus Leipzig (NIR LE) lädt zu seinem Gründungskongress im Vortragssaal der Bibliotheca Albertina, Beethovenstraße 6, ein.

Auf dem Programm stehen Vorträge zur Aktualität und theoretischen Verortung von Islamophobie in Deutschland. .: Weiterlesen

Salon Surveillance: Das Volk zählen. Analyse und Kritik des EU-Zensus 2011

11
Do 11.2010
19:30 Uhr

Salon Surveillance: Das Volk zählenVortrag und Diskussion mit Dr. Daniel Schmidt, Universität Leipzig in der Moritzbastei, Universitätsstr. 9

Im Jahr 2011 wird in der Europäischen Union eine Volkszählung (Zensus) durchgeführt. In Deutschland kommt dabei zum ersten Mal das so genannte «registergestützte Verfahren» kombiniert mit Stichprobenerhebungen zum Einsatz. Damit werden verschiedene Fragen aufgeworfen: Welche Besonderheiten und Schwierigkeiten der Datenerhebung weist dieses Verfahren auf? Welche Kategorien werden erhoben? Und grundsätzlich betrachtet: Warum werden «wir», die «Bevölkerung», überhaupt gezählt? .: Weiterlesen

Unter Extremismusverdacht. Bürgerschaftliches Engagement und demokratische Protestkultur im Visier?

30
Di 11.2010
18:00 Uhr

Vortrag und Diskussion mit Anne Mehrer (FKR/EnWi) im Stadtmuseum Gera, Museumsplatz 1

Er ist in aller Munde - der "politische Extremismus" und mit ihm das Reden über eine neue Gefahr des “Linksextremismus“ bzw. "Ausländerextremismus". .: Weiterlesen

»Rowdys«, »Punks« und »Linke«

01
Mi 12.2010
19:00 Uhr

Umgang der Mehrheitsgesellschaft mit unangepassten Jugendlichen damals und heute

Vortragsreihe: Ordnung muss sein!?

Diskussionsrunde mit Pascal Begrich und Cornelia Mareth im Vereinshaus Leipziger Osten, Dresdner Straße 82, EG

In der DDR war “anders denken” und “anders sein” als von der staatlichen Doktrin vorgesehen nicht erwünscht. Das bekamen auch und gerade Jugendliche zu spüren, die sich in alternativen, politisierten und autoritätskritischen Subkulturen bewegten, wie z.B. Punks oder Grufties. Feindseligkeiten der Mehrheitsgesellschaft gegenüber politisierten Jugend-Subkulturen waren auch noch in der (Nach-)Wendezeit spürbar. .: Weiterlesen

Beraten: Ja - Entscheiden: Nein?

18
Do 11.2010
19:00 Uhr

Migrant_innen in Leipzig zwischen Mitbestimmung und Diskriminierung

Vortragsreihe 2010: Ordnung muss sein!?

Vortrag und Diskussion mit Marcela Zuñiga Medina (Leipzig) und Gerd Valchars (Wien) im Kulturcafé Knicklicht, Dresdner Straße 79

In Deutschland gibt es bis heute kein kommunales Wahlrecht für Einwohner_innen ohne deutschen oder EU-Pass. Dadurch ist in einer Stadt wie Leipzig ein beträchtlicher Teil der Stadtbevölkerung nicht in den relevanten politischen Entscheidungsgremien vertreten. Können Beiräte und andere Beteiligungsformen die Mitwirkung von Migrant_innen am politischen Prozess verbessern? .: Weiterlesen

Salon Surveillance: Verstrickt im Netz

22
Fr 10.2010
19:00 Uhr

Informationelle Selbstbestimmung im Social Web

Salon 03/2010: Verstrickt im Netz

Gesprächsrunde mit Dr. Jan-Hinrik Schmidt (Hamburg) in der Moritzbastei, Universitätsstraße 9, Leipzig

Das Internet ist in den vergangenen Jahren zum “Social Web” geworden. Angebote wie Facebook, MySpace, YouTube oder Twitter haben die Hürden gesenkt, dass Menschen Informationen von persönlicher Relevanz mit einem Publikum aus Freunden, Bekannten, Kollegen o.ä. teilen können. Weil die “Architektur” dieser onlinebasierten Kommunikationsräume einige Besonderheiten aufweist - dort veröffentlichte Daten sind bspw. dauerhaft, kopierbar und verkettbar - verschwimmen hergebrachte Grenzen zwischen Privatsphäre und Öffentlichkeit. .: Weiterlesen

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