Publikation

„Schweres“ Buchprojekt folgt „klasse“ Vortragsreihe

Die im Sommer 2007 durchgeführte Vortragsreihe ist vorbei. Die Vorträge waren spannend und kontrovers, die Debatten zumeist gut und theoriepolitische weiterführend. Für den Zuspruch und die Beteiligungen möchten wir uns hier gerne noch einmal bedanken.

Um die für uns – und hoffentlich auch euch – wichtige Debatte weiter zu führen, organisieren wir gerade ein Buchprojekt, dass den gleich lautenden Arbeitstitel „Unterschichten“, „Klassen“, „Prekariat“. Zur Analyse und Kritik gesellschaftlicher Verhältnisse und ihrer Kategorien trägt. Neben Beiträgen auf der Grundlage der Vorträge der Reihe wird es einen Call for Papers gehen, der die angerissen Themen und Problemfelder erweitern und vertiefen soll. Außerdem werden wir als AG SchwerPrekär unsere eigenen Zugänge zum Thema weiter bearbeiten und veröffentlichen.

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Positionspapier: Kritik der aktuellen Debatten um „Jugendkriminalität", „Ausländerkriminalität" und „Extremismus"

Antidiskriminierungsbüro Leipzig, FKRDie seit dem Jahreswechsel andauernde Debatte über „Jugendkriminalität”, „Ausländerkriminalität”, und „Extremismus” erzeugt in unseren Augen ein äußerst schiefes Bild von gesellschaftlichen Problemlagen und deren Lösungsmöglichkeiten. Warum? Auffällig in der aktuellen Debatte um „Jugendgewalt” ist vor allem, dass die Frage einer tatsächlichen quantitativen oder qualitativen Zunahme kaum thematisiert wird. .: Weiterlesen

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positionspapier_adb_fkr.pdf

Zur diskursiven Lage der „deutschen Nation“

Beitrag des Forum für Kritische Rechtsextremismusforschung für das Powision-Magazin “Extremismus” am Institut der Politikwissenschaft der Universität Leipzig (www.powision.de).

„Wir haben es […] mit einer gesellschaftlichen Entwicklung zu tun, die zwar keine Wiederholung des Dritten Reiches bedeuten wird, die aber eine Gesellschaft zur Folge haben könnte, die autoritär, gefährlich und für viele Menschen bedrohlich ist.“1 Die besorgniserregenden Entwicklungen am ‚extremen’ rechten Rand der Gesellschaft in den letzten Jahren (Wahlerfolge rechter Parteien, Zunahme rechtsextrem motivierter Straftaten usw.) dürfen den Blick nicht dafür verstellen, dass es v.a. die gesellschaftliche „Mitte“ ist, die diskursiv verhandelt, welche Positionen zurzeit als ‚extrem’, und welche als ‚normal’ oder ‚demokratisch’ gelten. .: Weiterlesen

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buch_satz_einleitung_auszug.pdf

kids_control_katalog_web_klein.pdf

Leipziger_Zustaende.pdf

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