Sammlung von Newsfeeds

12.02.2019: "Arbeit macht frei" in Bahnunterführung angebracht

chronik.LE - 18. Februar 2019 - 19:42
12.Februar2019Dienstag

Unbekannte schreiben den Spruch "Arbeit macht frei" auf den Boden in der Unterführung der S-Bahnstation Leipzig-Nord. Der Spruch stand während des Nationalsozialismus über mehreren Eingangstoren zu Konzentrationslagern, unter anderem in Auschwitz.

Der Spruch wurde vermutlich bereits vor einiger Zeit dort angebracht.

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12.02.2019: Neonazistische Schmierereien in Torgau angebracht

chronik.LE - 18. Februar 2019 - 19:33
12.Februar2019Dienstag

Unbekannte bringen an einem Denkmal für die während des Ersten Weltkriegs Gefallenen des 72. Infanterieregiments in Torgau ein Hakenkreuz sowie "HH" und "88" an. Beide Codes stehen für "Heil Hitler". Die Schmierereien wurden mit blauer Farbe in einer Größe von 2 x 1 Meter angebracht. Die Stadt leitete nach eigenen Angaben Schritte zur Entfernung ein.

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12.02.2019: "Dorf der Jugend" in Grimma mit Hakenkreuzen beschmiert

chronik.LE - 18. Februar 2019 - 19:24
12.Februar2019Dienstag

Auf dem Gelände der "Alten Spitzenfabrik" in Grimma, auf dem sich das Projekt "Dorf der Jugend" befindet, werden insgesamt 14 Hakenkreuze sowie weitere Schmierereien angebracht. Zu lesen ist unter anderem "FCK AFA" (für "Fuck Antifa") sowie "LOK" und "HFC" (für die beiden Fußballclubs 1. FC Lokomotive Leipzig und Hallescher FC).

Die Polizei kann in der Folge zwei Tatverdächtige feststellen.

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16.02.2019: Neonazistische Propaganda in Taucha angebracht

chronik.LE - 18. Februar 2019 - 19:16
16.Februar2019Samstag

In Taucha wird an mehreren Stellen neonazistische Propaganda angebracht. So ist in der Portitzer Straße ein selbstgefertigter Aufkleber mit der Aufschrift "Tot sind nur jene die vergessen werden 1914-18/1939-45" angebracht. Daneben sind eine Lebens- sowie eine Todesrune aufgemalt. Der Sticker bezieht sich damit vermutlich auf die deutschen Gefallenen der beiden Weltkriege. Diese werden bei Neonazis oftmals nicht als Täter gesehen, sondern zu heroischen Opfern stilisiert.

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Neonazismus, Rassismus und rechte Strukturen in Borna und Umgebung

chronik.LE - 13. Februar 2019 - 19:46
Veranstaltung 20.03.2019 Borna

Das Vereinsbüro von Bon Courage e. V. ist in den vergangenen Jahren immer wieder Ziel von neonazistischen Angriffen geworden, so im Mai 2016 und im Juni 2017. Durch die Anschläge wird versucht die Arbeit des Vereins zu beenden. Im April 2018 tauchten rechte Aufkleber am Büro auf, welche die Arbeit des Vereins diskreditieren. Weiterhin finden sich in unregelmäßigen Abständen rechte Schmierereien und Aufkleber im Stadtgebiet und jenseits der Stadtgrenze. Einige Geflüchtete erfahren im Landkreis Ablehnung und körperliche Angriffe.

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Rechte Strukturen in Nordsachsen – Vortrag und Diskussion

chronik.LE - 12. Februar 2019 - 16:46
Veranstaltung 05.03.2019 Schildau

Rechte Netzwerke sind im Freistaat Sachsen seit Langem verbreitet. Doch aufgrund des gesellschaftlichen Klimas der letzten Jahre fühlen sich rechten Gruppierungen zunehmend im Aufwind. Ihre Akteurinnen und Akteure treten immer häufiger offen auf und die Verankerung vor Ort nimmt zu. Sie organisieren geschichtsrevisionistische Veranstaltungen, Konzerte und Szenetreffs. Dabei stellen sie, weitgehend unverhohlen ihr rechtsextremes Weltbild zur Schau, vernetzen sich weit über bestehende Strukturen hinaus und sammeln Geld für die Szene.

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09.02.2019: Neonazistische Schmierereien in Rückmarsdorf angebracht

chronik.LE - 12. Februar 2019 - 16:17
9.Februar2019Samstag

Unbekannte bringen in der Miltitzer Straße im Leipziger Stadtteil Rückmarsdorf an mehreren Stellen neonazistische Schmierereien an. So werden zwei Stromkästen in den Farben schwarz-weiß-rot bemalt. Diese symbolisieren die Reichsflagge, welche von 1933 bis 1945 von den Nationalsozialisten zur Abgrenzung zur Flagge der Weimarer Republik verwendet wurde und bei Neonazis zum Beispiel auf Demonstrationen beliebt ist.
Weiterhin wird neben einem Antifa-Schriftzug die Aufforderung und Drohung "Stellt euch" angebracht.

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03.02.2019: Aufkleber der Burschenschaft "Dresdensia Leipzig" geklebt

chronik.LE - 4. Februar 2019 - 17:29
3.Februar2019Sonntag

An einem Stromkasten gegenüber der Polizeidirektion Leipzig (Dimitroffstraße) wird ein Aufkleber der Burschenschaft "Dresdensia Leipzig" geklebt. Auf dem Aufkleber steht: "Burschenschaft Dresdensia Leipzig - MÄNNLICH, DEUTSCH, STUDENT? WERD AKTIV !". Im Hintergund es Textes befindet sich die deutsche Nationalflagge.
Die neue Burschenschaft ist eine Schwesterverbindung der Dresdensia Rugia zu Gießen, welche jahrelang einen Anlaufpunkt und Schulungsort für NPD-Politiker darstellte.

Zentrum-SüdBurschenschaften
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02.02.2019: Mann bedroht Mitarbeiter einer queeren Bar in Lindenau

chronik.LE - 4. Februar 2019 - 12:30
2.Februar2019Samstag

Am Samstag Abend gegen 21.30 Uhr wird ein Mitarbeiter einer queeren Kneipe in Lindenau von einem Mann bedroht und angeschrien, er solle sich "aus Deutschland verpissen" und den Laden dichtmachen. Es folgen weitere Gewaltdrohungen, bevor der Mann schließlich in einer nahegelegenen Spielbar verschwindet.
Im Umfeld dieser Spielbar kam es im vergangenen Jahr bereits mehrfach zu sexistischen Äußerungen gegenüber Passant_innen.

LindenauBedrohungRassismusHeterosexismus
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16.01.2019: Neonazistische Schmierereien in Wurzen angebracht

chronik.LE - 3. Februar 2019 - 1:14
16.Januar2019Mittwoch

An einem leerstehenden Gebäude in der Nähe des Wurzener Bahnhofs werden mehrere neonazistische Schmierereien angebracht. So ist "Wurzen bleibt zeckenfrei" und "FCK AFA" (für Fuck Antifa) zu lesen.
Am Bahnhof wird ein Hakenkreuz angebracht sowie eine Person namentlich homosexuellenfeindlich diffamiert.

WurzenSchmierereienSachbeschädigungpolitische Gegner_innen
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Almosen der Integration in Schwäbisch Gmünd

.: Diffusionen - 24. Juli 2013 - 0:17

Der Spiegel berichtet von einer ganz tollen Idee aus Schwäbisch Gmünd:

“Der Bahnhof in Schwäbisch Gmünd wird umgebaut. Um den Reisenden das Treppensteigen zu erleichtern, hat sich die Stadt eine ungewöhnliche Lösung einfallen lassen. Asylbewerber tragen die Koffer der Bahngäste – für 1,05 Euro die Stunde. [...] Sie verdienen gerade einmal 1,05 Euro die Stunde. Das ist der Maximallohn für Asylbewerber – mehr lässt das deutsche Asylbewerberleistungsgesetz nicht zu. [...] Die Stadt appelliert an die Bahnreisenden, den Flüchtlingen ein großzügiges Trinkgeld zu geben. Offenbar mit Erfolg. Sprecher Markus Hermann sagt: ‘Die sparsamen Schwaben lassen sich da nicht lumpen. Es bringt ja schließlich was.’”

Unlaublich. Nicht nur die rassistischen Konnotationen, sondern dass hier praktisch der von Sloterdijk propagierte Übergang vom “massenmedial animierten, steuerstaatlich zugreifenden Semisozialismus” (dem steuerfianzierten Sozialstaat) zum neoliberalen “Almosenstaat” realisiert wird. Und an wem sonst, als an Non-Citzens, deren Ausschluss von Arbeitsmarkt und Sozialstaat hier noch mal auf ganz neue “menschlich” legitimierte Fundamente gestellt wird.

Einzig dass die Stadt betont, dass das Problem das Asylbewerberleistungsgesetz sei und der Bund den Kommunen endlich die “Freiheit” geben solle “was zu tun” verweist darauf, dass dieser Staat zum Glück noch ein wenig umkämpft ist. Nur: die Art wie diese Kommune diese “Freiheit” nutzen würde, will ich mir angesichts dieses Projekts garnicht vorstellen.

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